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Unglück am Bahnhof Römerberg-Berghausen

Seniorin verpasst Ausstieg und stürzt neben Gleise – Lokführer alarmiert Rettung

Am Bahnhof Römerberg-Berghausen (Rhein-Pfalz-Kreis) ist eine Seniorin neben die Gleise gestürzt und erst am frühen Morgen von einem Lokführer entdeckt worden. Der Triebfahrzeugführer fand die Frau um kurz nach 6 Uhr im Grünstreifen neben den Gleisen und alarmierte unmittelbar den Rettungsdienst.

Als Sanitäter und Notarzt eintrafen, sei die Frau nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern wach und ansprechbar gewesen. Sie wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Zum weiteren Gesundheitszustand liegen bislang keine bestätigten Informationen vor.

Wie es nach bisherigen Erkenntnissen zu dem Sturz kam

Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Seniorin zuvor in Speyer den Ausstieg aus der Bahn verpasst. Sie sei daraufhin in Römerberg-Berghausen ausgestiegen und habe versucht, entlang der Gleise nach Speyer zurückzulaufen. In diesem Bereich stürzte sie den Angaben zufolge in den Grünstreifen neben dem Gleisbett.

Die Bundespolizei geht nach dem bisherigen Stand davon aus, dass die Frau danach weder aufstehen noch auf sich aufmerksam machen konnte. Dadurch blieb sie zunächst unentdeckt.

Was über den Zeitraum bekannt ist – und was offen bleibt

Gesichert ist der Ablauf, wie ihn die Bundespolizei schildert:

  • verpasster Ausstieg in Speyer
  • Ausstieg in Römerberg-Berghausen
  • der Versuch, entlang der Gleise zurückzugehen
  • der Sturz in den Grünstreifen
  • Entdeckung durch einen Lokführer um kurz nach 6 Uhr

Wie lange die Seniorin dort genau gelegen hat, lässt sich aus den bislang bestätigten Angaben nicht eindeutig beziffern. In regionaler Berichterstattung ist von einer Notlage über viele Stunden die Rede; eine genaue Zeitspanne wurde von der Bundespolizei in den vorliegenden Informationen jedoch nicht abschließend bestätigt.

Gefährlicher Bereich: Warum Hilfe oft zu spät kommt

Der Fall zeigt, wie schnell eine Situation im Gleisbereich lebensgefährlich werden kann – nicht nur wegen fahrender Züge, sondern auch, weil Betroffene abseits von Wegen in Böschungen oder Grünstreifen leicht übersehen werden. Wer stürzt, sich verletzt oder nicht mehr aufstehen kann, hat dort häufig kaum eine Chance, von Passanten bemerkt zu werden.

Die Behörden weisen regelmäßig darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen verboten und hochriskant ist. Im Notfall gilt: Abstand zu den Gleisen halten und umgehend Hilfe über den Notruf anfordern – statt zu versuchen, entlang der Strecke zu Fuß „abzukürzen“.

Häufig gestellte Fragen

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