Stücke für Werke in der Kunsthalle Mannheim: Klangkunst und Sammlung erleben


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Ein Kunsterlebnis zwischen Klang, Sammlung und stiller Spannung
Mit Stücke für Werke öffnet die Kunsthalle Mannheim einen Raum, in dem Malerei, Skulptur und Soundinstallation neu aufeinander reagieren. Der dänische Künstler und Komponist Alexander Brix Tillegreen entwickelt für die Ausstellung eigens konzipierte Klangarbeiten, die ausgewählte Werke der Sammlung in eine feine, oft kaum fassbare Resonanz versetzen.
Wenn Kunst nicht nur sichtbar, sondern hörbar wird
Tillegreens Praxis verbindet bildende Kunst, Komposition und räumliche Erfahrung. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Malerei, Klang, Video und Installation. In Mannheim tritt dieser Ansatz in einen direkten Dialog mit der Museumsarchitektur und mit Kunstwerken von Auguste Rodin, Francis Bacon, Rosemarie Trockel, László Moholy-Nagy, Anna Mahler, Edvard Munch, Isa Genzken, Édouard Vuillard und Louise Nevelson.
Die Ausstellung versteht sich als begehbare Partitur: Klangzonen, subtile Interventionen und immersive Passagen verändern Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Tempo. Statt die Sammlung zu illustrieren, setzt Tillegreen auf parallele Zeitlichkeiten, in denen sich Bild, Raum und Hören gegenseitig verschieben.
Ein Künstler zwischen Abstraktion, Sprache und psychoakustischer Forschung
Alexander Brix Tillegreen, geboren 1991 in Taarbæk, lebt und arbeitet in Kopenhagen und Berlin. Er studierte an der Städelschule in Frankfurt und an der Cooper Union in New York. Seine Arbeiten erkunden, wie Abstraktion, Stimme, Erinnerung und psychoakustische Phänomene Bedeutung erzeugen. Gerade darin liegt die besondere Stärke seiner Kunst: Sie fordert keine schnelle Deutung, sondern lädt zu einer konzentrierten Werkbetrachtung ein.
Zu seinen Kompositionen zählen mehrkanalige Soundinstallationen, audiovisuelle Formate und performative Arbeiten. Wiederkehrend sind Themen wie Wahrnehmungsverschiebung, räumliche Staffelung, Materialität und das Verhältnis von Blick und Hören. Kunstkritisch lässt sich sein Werk als präzise Verbindung von zeitgenössischer Klangkunst, konzeptueller Ausstellungspraxis und sensibler Museumsinszenierung lesen.
Die Kunsthalle Mannheim als Bühne der ästhetischen Erfahrung
Die Kunsthalle Mannheim bietet für diese Vorberichterstattung den idealen Kontext: ein Haus mit starker Sammlung, klarer architektonischer Präsenz und hoher museumspädagogischer Kompetenz. Die Ausstellung entfaltet ihre Wirkung besonders dort, wo sich die akustischen Ebenen mit den plastischen und malerischen Qualitäten der Sammlung verflechten. Licht, Material, Raumtiefe und Stille werden selbst zu kuratorischen Faktoren.
Wer die Schau besucht, erlebt kein lineares Schauen, sondern ein vielschichtiges Kunsterlebnis. Die Arbeit mit ausgewählten Werken der Sammlung eröffnet neue Lesarten klassischer Moderne und Gegenwartskunst. Gerade diese Verbindung von Kunstgeschichte, Kuratierung und sinnlicher Wahrnehmung macht den Besuch so reizvoll.
Warum sich der Besuch lohnt
Stücke für Werke verspricht eine Ausstellung, die das Museum als Erfahrungsraum neu denkt. Sie richtet sich an Kunstinteressierte, die nicht nur Bilder betrachten, sondern deren räumliche und klangliche Ausstrahlung erleben möchten. Wer sich auf diese Ausstellung einlässt, entdeckt eine sensible, intellektuell dichte und atmosphärisch starke Verbindung von Musik, Sammlung und zeitgenössischer Kunst.
Der Besuch in der Kunsthalle Mannheim lohnt sich unbedingt live: für die besondere Ausstellungsatmosphäre, die präzise Kuratierung und die seltene Gelegenheit, Klangkunst als Teil eines umfassenden musealen Dialogs zu erleben.
Offizielle Kanäle von Alexander Tillegreen:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.alexandertillegreen.com/









