Alexander Tillegreen – Stücke für Werke in der Kunsthalle Mannheim


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Wenn Klang auf Sammlung trifft: Alexander Tillegreen in der Kunsthalle Mannheim
Mit Stücke für Werke öffnet die Kunsthalle Mannheim ein Kunsterlebnis, das Malerei, Skulptur, Architektur und Klanginstallation in einen fein austarierten Dialog bringt. Der dänische Künstler und Komponist Alexander Brix Tillegreen entwickelt für die Ausstellung ortssensitive musikalische Arbeiten, die ausgewählten Werken aus der Museumssammlung neue Resonanzräume verleihen.
Eine Ausstellung als akustische Werkbetrachtung
Tillegreen arbeitet zwischen bildender Kunst und Neuer Musik. Seine Praxis verbindet Malerei, Druckgrafik, Soundinstallation, Video, Komposition und räumliche Wahrnehmung. In Mannheim entfalten diese Arbeiten ihre besondere Spannung, weil sie nicht als Illustration erscheinen, sondern als eigenständige künstlerische Setzungen. Klang wird hier zum Medium der Wahrnehmung, Sammlung zur Partitur, der Museumsraum zur Bühne einer ästhetischen Erfahrung.
Zwischen Francis Bacon, Louise Nevelson und Edvard Munch
Für die Ausstellung wählte Tillegreen zehn Kunstwerke aus der Sammlung der Kunsthalle Mannheim als kompositorische Ausgangspunkte. Zu den Referenzen gehören unter anderem Arbeiten von Auguste Rodin, Francis Bacon, Edvard Munch, Isa Genzken und Louise Nevelson. Aus diesem Beziehungsgeflecht entstehen Klangzonen, die sich über verschiedene Räume der Galerie verteilen und das Sehen in ein bewusstes Hören überführen.
Gerade darin liegt die besondere kuratorische Qualität des Projekts: Die Werke bleiben präsent, doch ihre Wahrnehmung verschiebt sich. Rhythmus, Textur, Raumtiefe und zeitliche Struktur treten hervor. Die Ausstellung lädt dazu ein, Bild, Material und Atmosphäre nicht getrennt, sondern als zusammenhängende kulturelle Bildung zu erleben.
Neue Musik im Museum: von der Partitur zur Installation
Tillegreens Arbeiten entstehen aus psychoakustischen Phänomenen, Stimme, Field Recordings und experimentellen Instrumentierungen. Seine Klangsprache verweigert das bloß Dekorative. Stattdessen entwickelt sie eine dichte, oft schwebende Raumwirkung, die den Museumsbesuch verlangsamt und die Aufmerksamkeit schärft. Das Resultat ist eine Ausstellung, die weniger erklärt als öffnet: für Erinnerungen, Assoziationen und ein intensives Hören im Raum.
Kunsthalle Mannheim als Ort der Moderne und Gegenwart
Die Kunsthalle Mannheim gehört zu den profiliertesten Häusern der modernen und zeitgenössischen Kunst in Deutschland. Ihr Sammlungsprofil, ihre Architektur und ihr Vermittlungsprogramm bilden den idealen Rahmen für ein Projekt wie Stücke für Werke. Die Ausstellung knüpft an die Idee an, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern als lebendigen Erfahrungsraum zu begreifen.
Besuch, Vermittlung und Ausstellungsatmosphäre
Die Ausstellung eignet sich für Kunstinteressierte, die sich für Klangkunst, Installationskunst und museale Sammlungskontexte begeistern. Auch für Besucherinnen und Besucher, die Kunstvermittlung, Führungen oder einen vertieften Blick auf zeitgenössische Positionen suchen, bietet Mannheim ein starkes Programm. Wer sich auf diese Werkbetrachtung einlässt, erlebt eine Ausstellung zwischen Konzentration, Sinnlichkeit und geistiger Offenheit.
Fazit: Alexander Tillegreen – Stücke für Werke ist eine Ausstellung für alle, die Kunst als Raum des Hörens, Sehens und Nachdenkens erleben möchten. Zwischen Sammlung und Klang entfaltet sich ein ungewöhnlich präzises, atmosphärisch dichtes Kunsterlebnis. Ein Besuch vor Ort lohnt sich unbedingt.
Stimmen der Besucher
Im Rahmen dieser Recherche konnten keine verifizierbaren Social-Media-Besucherzitate belastbar belegt werden. Die Ausstellungssprache selbst verspricht jedoch bereits eine starke Resonanz bei Kunst- und Klangkunstpublikum.
Offizielle Kanäle von Alexander Tillegreen:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.alexandertillegreen.com/










