Von Dürer bis Piranesi in der Kunsthalle Mannheim: Druckgrafik als Kunsterlebnis


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Eine Reise durch die Druckgrafik von der Renaissance bis ins Barock
Die Ausstellung Von Dürer bis Piranesi in der Kunsthalle Mannheim führt in die faszinierende Welt der Druckgrafik und der gelehrten Bildkultur des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht die Sammlung des Mannheimer Professors Anton von Klein, dessen Interesse an Bildern als Träger von Wissen und Bildung bis heute spürbar bleibt. Die Präsentation zeigt rund 80 Blätter und eröffnet einen kunsthistorisch präzisen Blick auf europäische Meister wie Albrecht Dürer, Hendrick Goltzius, Bernhard Rode und Giovanni Battista Piranesi. ([kuma.art](https://kuma.art/de/ausstellungen/von-duerer-bis-piranesi?utm_source=openai))
Bild, Wissen und Aufklärung
Anton von Klein sammelte nicht aus bloßer Neugier, sondern mit einem ausgeprägten didaktischen Gestus. Seine grafische Sammlung, die 1922 in die Kunsthalle Mannheim gelangte, verbindet ästhetische Erfahrung mit kultureller Bildung und macht sichtbar, wie Druckgrafik in der Frühen Neuzeit und Aufklärung Wissen ordnen, verbreiten und veranschaulichen konnte. Gerade in der Werkbetrachtung entfaltet sich die besondere Stärke dieser Ausstellung: Linien, Kontraste und Bildprogramme werden zu historischen Argumenten. ([kuma.art](https://kuma.art/de/ausstellungen/von-duerer-bis-piranesi?utm_source=openai))
Meisterwerke auf Papier
Die Auswahl spannt den Bogen von der virtuosen Zeichensprache Dürers bis zu den architektonisch und imaginativ aufgeladenen Bildräumen Piranesis. So entsteht eine Ausstellungsatmosphäre, in der Detailgenauigkeit, Materialität und Erfindungskraft unmittelbar erfahrbar werden. Druckgrafik zeigt hier nicht nur technische Meisterschaft, sondern auch geistige Beweglichkeit: Sie ist Medium der Vermittlung, des Sammelns und der Reflexion. ([kuma.art](https://kuma.art/de/ausstellungen/von-duerer-bis-piranesi?utm_source=openai))
Kuratierung und Kontext
Kuratiert von Dr. Ursula Drahoss mit kuratorischer Assistenz von Alessia Tardivo, ist die Schau als Auftakt einer Reihe angelegt und versteht sich als neu gedachte Sammlungsperspektive. Die Kunsthalle Mannheim nutzt das Format, um übersehene Akteur*innen und historische Zusammenhänge neu sichtbar zu machen. Für Besucherinnen und Besucher entsteht damit ein konzentriertes Kunsterlebnis, das Forschung, Ausstellungspraxis und Vermittlung eng verbindet. ([kuma.art](https://kuma.art/de/ausstellungen/von-duerer-bis-piranesi?utm_source=openai))
Besuchserlebnis in der Kunsthalle Mannheim
Die Kunsthalle Mannheim liegt am Friedrichsplatz und ist nach eigenen Angaben nahezu barrierefrei zugänglich. Öffentliche Führungen und museumspädagogische Angebote ergänzen das Programm, außerdem bietet das Haus digitale Begleitformate wie die KuMa-App und den Digital Classroom. Die Sammlung, die Architektur des Museums und die gut angebundene Lage machen den Besuch auch für einen spontanen Kunsttermin attraktiv. ([kuma.art](https://www.kuma.art/de?utm_source=openai))
Fazit
Wer diese Ausstellung besucht, erlebt Druckgrafik nicht als Randgenre, sondern als zentrales Medium europäischer Kunst- und Wissensgeschichte. Von Dürer bis Piranesi bietet eine präzise, sinnliche und intellektuell anregende Werkbetrachtung, die den Blick für Sammlung, Kuratierung und historische Bildwelten schärft. Ein Besuch lohnt sich unbedingt live in der Kunsthalle Mannheim. ([kuma.art](https://kuma.art/de/ausstellungen/von-duerer-bis-piranesi?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von Kunsthalle Mannheim:
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