CRIME im TECHNOSEUM Mannheim: Technik und Verbrechen interaktiv entdecken


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CRIME im TECHNOSEUM: Wenn Technik dem Verbrechen auf die Spur kommt
Kriminalität ist überall – und genau diese Erkenntnis bildet den Ausgangspunkt der großen Sonderausstellung CRIME – Die Technik des Verbrechens im TECHNOSEUM Mannheim. Zehn interaktive Stationen führen über sechs Stockwerke durch eine dichte Verbindung aus Kriminalgeschichte, Kulturgeschichte, Naturwissenschaft und moderner Forensik. Das Ausstellungserlebnis richtet sich an neugierige Erwachsene, Familien und junge Entdecker ab sechs Jahren.
Spurensuche als interaktives Kunsterlebnis
Die Ausstellung entfaltet ihre Wirkung über eine abwechslungsreiche Raumdramaturgie aus historischen Objekten, technischen Apparaturen, Bildern und Mitmachstationen. Besucherinnen und Besucher vergleichen Fingerabdrücke, erstellen ein eigenes Mug Shot, untersuchen Spuren und erleben, wie wissenschaftliche Methoden die Aufklärung von Verbrechen verändern. Die ästhetische Erfahrung entsteht dabei aus dem Zusammenspiel von Licht, Medien, historischen Materialien und der unmittelbaren Aktivierung des Publikums.
Von der Enigma bis zum Deep Fake
Im Zentrum stehen die technischen Verfahren ihrer jeweiligen Epoche. Ein Nachbau der Enigma lädt dazu ein, Verschlüsselung praktisch zu erproben. Weitere Stationen widmen sich DNA-Analysen, Phantombildern, Computer-Hacks, Überwachung, Tatortfotografie und Deep Fakes. Die Ausstellung zeigt damit, wie eng Verbrechen und Verbrechensbekämpfung an den technischen und naturwissenschaftlichen Entwicklungsstand einer Gesellschaft gebunden sind.
Historische Fälle und gesellschaftliche Fragen
CRIME verbindet einzelne Fälle mit größeren kulturellen Zusammenhängen. Der Mannheimer Postraub von 1949, Produktpiraterie, der Abgas-Skandal Dieselgate und Fragen rund um verbotene Gegenstände machen sichtbar, wie Recht, Technik und gesellschaftliche Werte ineinandergreifen. Originale und ungewöhnliche Exponate – darunter ein Videospektralkomparator zur Prüfung von Unterschriften, ein gesprengter Geldautomat und eine gefälschte Buchausgabe – eröffnen überraschende Perspektiven auf die Kulturgeschichte des Verbrechens.
Lasertunnel, Rallye und museumspädagogische Vermittlung
Der Rundgang verbindet Fachwissen mit Spannung. Im Lasertunnel gilt es, Strahlen wie ein Meisterdieb auszuweichen, während die Ausstellungsrallye an jeder Station neue Aufgaben stellt. Familien erleben kriminalistische Experimente in der CRIME-Werkstatt, Kinder können Codes entschlüsseln und Spuren untersuchen. Für Schulen bietet das TECHNOSEUM interaktive Führungen, Workshops und naturwissenschaftlich-technische Escape-Games an.
Barrierearme Zugänge zur Ausstellung
Die Ausstellungstexte, das Rallye-Heft und die begleitende TECHNOSEUMApp sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Video-Stationen verfügen über Untertitel und Deutsche Gebärdensprache, die App ist für Screenreader optimiert. Tastführungen und Führungen in Deutscher Gebärdensprache erweitern das Vermittlungsangebot und machen die Ausstellung für unterschiedliche Bedürfnisse zugänglich.
Fazit: Wissen, Spannung und eine neue Sicht auf Technik
CRIME – Die Technik des Verbrechens erwartet das Publikum als atmosphärisch dichtes, interaktives Kunsterlebnis zwischen Museum, Wissenschaftslabor und kriminalistischer Spurensuche. Die Ausstellung schärft den Blick für Bilder, Beweise, digitale Manipulation und gesellschaftliche Kontrolle. Wer Forensik, Technikgeschichte und kulturelle Bildung mit überraschenden Exponaten erleben möchte, sollte diese Sonderausstellung im TECHNOSEUM unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von TECHNOSEUM:
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- Website: https://www.technoseum.de/crime










